Hinweis: Vor Release beruhen viele Angaben auf Leaks, Trailern und Gerüchten und sind nicht offiziell bestätigt.
Hinweis: Vor Release beruhen viele Angaben auf Leaks, Trailern und Gerüchten und sind nicht offiziell bestätigt.
Gameplay-Mechaniken · Fahrzeuge
Art: Fahrzeugsystem
Erstmals offiziell: 27. August 2026
Hilfsmittel: Waink-App
Wege hinein: Blechstreifen, Scheibe, Schlüsselkloner
Alarm: bleibt aus, wenn das Schloss leise aufgeht
Der Autodiebstahl ist bestätigt und deutlich größer als im Leak-Material. Rob Nelson hat ihn gegenüber IGN erklärt: Fahrzeuge haben gestufte Sicherheit, und der Aufwand hängt vom Wagen ab.
Alte Fahrzeuge gehen mit einem Blechstreifen oder einer eingeschlagenen Scheibe auf. Der Blechstreifen ist dabei kein Knopfdruck, sondern eine Geschicklichkeitsprobe. IGN beschreibt eine Eingabe zum richtigen Zeitpunkt. Boomstick Gaming beschreibt eine Suche nach dem Punkt, an dem das Schloss nachgibt. Die Scheibe geht schneller auf und macht Lärm. Moderne Autos haben elektronische Schlüssel und brauchen ein Klongerät, das erst im Lauf der Geschichte freigeschaltet wird. Nelson begründet das damit, dass ein Knopfdruck für jedes Auto Spielmöglichkeiten liegen ließ.
Dazu kommt die Waink-App auf dem Handy, mit der sich ein Fahrzeug vorher durchleuchten lässt: Schloss, Alarm, Tracker, Verkaufswert und die Kosten für eine Anmeldung als eigenes Fahrzeug.
Verkaufen lässt sich ein gestohlener Wagen bei einem Hehler. Jason und Lucia können außerdem jeweils mehrere eigene Fahrzeuge besitzen, begrenzt durch Geld und Garagenplätze.
Wer im Leak-Material an ein verschlossenes Auto tritt, bekommt zwei Optionen eingeblendet: Scheibe einschlagen oder Schlüssel klonen. PC Gamer beschreibt das Klonen als den leisen Weg, der ohne Alarm und ohne Scherben auskommt.
Für die Serie wäre das neu. In GTA 5 gab es genau eine Art, ein fremdes Auto zu nehmen, und sie war laut. Eine leise Möglichkeit passt zu einem Spiel, in dem die Polizei Kleidung, Gesicht und Fahrzeug getrennt erfasst. Wer unbemerkt an ein Auto kommt, steht hinterher auch in keiner Beschreibung.
Offen ist, was das Klonen kostet. Ein Werkzeug, eine Fähigkeit, eine Wartezeit, dazu sagt das Material nichts.
Der sechste Clip zeigt den Fall, in dem noch jemand am Steuer sitzt. Jason zieht dort einen Truffade Thrax aus dem Verkehr, und der Fahrer wehrt sich, statt einfach auszusteigen. PC Gamer beschreibt das als eigene Reaktion und nicht als Zufall. In GTA 5 war ein besetztes Auto praktisch dasselbe wie ein leeres.
Der Clip vom 23. August ergänzt die Bandbreite. Jason nimmt dort laut IGN einem NPC einen Pickup ab, PC Gamer beschreibt zusätzlich, wie er zwei Tankstellenmitarbeiter angreift. Wer im Spiel ein Fahrzeug will, hat es also nicht nur mit dem Schloss zu tun, sondern mit den Leuten daneben.
Wie dieser Widerstand aussieht, beschreibt GamePro aus demselben Clip. Der Bestohlene greift in den fahrenden Wagen und versucht, Jason herauszuziehen. Es folgt derselbe Tasten-Prompt wie beim Thrax, und wer ihn gewinnt, stößt den Mann hinaus. Danach ist die Szene nicht vorbei: Der Mann steht auf und rennt zu Fuß weiter hinterher. Ein Autodiebstahl in GTA 6 hat also einen Nachlauf, während er in GTA 5 endete, sobald man Gas gab.
Der Clip vom 26. August zeigt eine dritte Reaktion. Als Jason sich einem besetzten Declasse '80 Impaler nähert, verriegeln die Insassen die Türen. Ein Auto ist also nicht einfach offen oder verschlossen, es kann während der Annäherung verschlossen werden. Jason schlägt die Scheibe ein, greift hinein und öffnet von innen, danach folgt derselbe Tasten-Prompt wie beim Thrax. Beebom und Videocardz beschreiben den Ablauf.
Die ersten Hinweise auf dieses System stammten aus dem Leak vom August 2026. Bestätigt ist es seit dem Extended Look und den Interviews vom 27. August 2026.
Wer ein besetztes Fahrzeug nimmt, hat ein zweites Problem. Der Fahrer ruft die Polizei, sobald er wieder auf den Beinen ist. Ein geparkter Wagen ist deshalb oft die bessere Wahl, auch wenn er länger dauert.
Ein gestohlenes Auto gehört euch nicht dadurch, dass es in eurer Garage steht. Es gilt weiter als gestohlen, und die Polizei kann das später bemerken. Erst die Anmeldung gegen Gebühr macht es zum eigenen Fahrzeug, und was das kostet, zeigt die Waink-App vorher an. Teure Wagen lassen sich am Anfang gar nicht anmelden, die Möglichkeit dazu wird laut TGG erst im Lauf der Geschichte freigeschaltet.
Eine Kleinigkeit mit Folgen kommt dazu: Ein Auto, das auf dem Dach liegt, lässt sich nicht mehr zurückdrehen. In GTA 5 war das ein Tastendruck. SpacesFPS hält fest, dass GTA 6 hier näher an den älteren Teilen liegt.
Zum Aufbrechen gibt es inzwischen eine genauere Beschreibung. El Rubius hat das Schloss mit den Analogsticks bearbeitet, und je nach Fahrzeug kommen unterschiedliche Werkzeuge zum Einsatz. Der entscheidende Punkt dabei: Wer das Schloss leise aufbekommt, löst den Alarm gar nicht erst aus.
Damit hat der Blechstreifen eine eigene Belohnung. Er ist nicht nur der langsamere Weg gegenüber der eingeschlagenen Scheibe, sondern der, bei dem niemand hinsieht.
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