Hinweis: Vor Release beruhen viele Angaben auf Leaks, Trailern und Gerüchten und sind nicht offiziell bestätigt.
Hinweis: Vor Release beruhen viele Angaben auf Leaks, Trailern und Gerüchten und sind nicht offiziell bestätigt.
Gameplay-Mechaniken · Welt & NPCs
Art: Weltsystem
Erstmals offiziell: 27. August 2026
Optionen im Extended Look: streicheln, anblaffen, untersuchen
Reaktion auf Waffen: entreißen, fliehen, erstarren
Das Interaktionsmenü ist bestätigt. Gleich im ersten Abschnitt des Extended Look blendet das Spiel vor einem Hund drei Optionen ein: streicheln, anblaffen und untersuchen. Die letzte Option kennt man aus Red Dead Redemption 2, wo sie ein Tierkompendium füllte.
Rob Nelson sagt gegenüber GamesRadar, das System sei zurück und weiterentwickelt, es gehe deutlich weiter als in Red Dead Redemption 2. Wie weit, hat er offengelassen.
Wichtiger als die Auswahl ist, dass die Gegenseite nicht mehr nur wegläuft. Nelson beschreibt gegenüber IGN, dass Passanten sich ducken, kämpfen oder die Lage eskalieren lassen können. In früheren Teilen sei der Spieler allmächtig gewesen, das gelte hier nicht mehr.
Bevor im zweiten Leak-Clip die Fäuste fliegen, blendet das Spiel über dem Fahrer zwei Optionen ein: Warnen und Entschärfen. Das ist das Dialogsystem aus Red Dead Redemption 2, übertragen auf GTA. Eine Anrempelei muss also nicht in Gewalt enden, sie lässt sich auch herunterkühlen.
Die NPCs halten ihren Teil bei: Der gerammte Fahrer steigt aus, beschimpft Jason mit Untertitel und greift mit einer Rohrzange an. Im dritten Clip reagieren Wachleute auf das Betreten eines Firmengeländes. Dot Esports widmet dem NPC-Verhalten der Leaks einen eigenen Bericht.
Im vierten Clip heißen die Optionen Grüßen und Verspotten, also genau das Paar aus Red Dead Redemption 2. Jason verärgert damit die Bewohner eines Lagers unter einer Autobahnbrücke, die daraufhin auf ihn losgehen. Kotaku beschreibt außerdem, dass er Leichen aufheben und tragen kann und einem Polizisten die Mütze abnimmt, um sie selbst aufzusetzen.
Der Club-Clip vom 25. August erweitert die Liste um Sitzen und Tanzen. Im NINE1NINE erscheinen Prompts für Sitzen, Tanzen und Grüßen, dazu ein Privattanz für 50 Dollar an den VIP-Tischen. Jason kann sich also auf jeden einzelnen Platz setzen, sich anlehnen oder mitmachen, statt nur durchzulaufen.
Auch die Gegenseite ist gewachsen. TechWiser beschreibt, dass jeder NPC im Club eine eigene Tanzanimation hat und NPCs sich untereinander ansprechen, ohne dass der Spieler beteiligt ist. Wer lange stillsteht, bekommt eine cineastische Kamera, die auf die Umgebung schwenkt, wie in Red Dead Redemption 2.
Wie weit die Reaktion geht, zeigt eine Szene aus dem Extended Look, die der Kanal JULEX herausgearbeitet hat. Beim Juwelierraub bedroht ein Wachmann Jason mit der Waffe. Sobald Lucia als zweite auf ihn zielt, senkt er sie und gibt auf. NPCs rechnen also mit, ob sie in der Unterzahl sind. Dazu kommt die Körperhaltung: Wie angespannt oder aggressiv eine Figur vor einem Überfall wirkt, wird erkannt und verändert die Reaktion. Auch die Polizei wägt ab, an einer Stelle bremst eine Streife für eine Gruppe Passanten und lässt die Flucht laufen, statt hineinzufahren.
Aus der Preview-Sitzung des Creators MikeShowSha kommen drei weitere Beobachtungen, die Insider Gaming zusammenfasst. Erstens hängt die Reaktion davon ab, wie sichtbar man bewaffnet ist: Manche Passanten gehen auf einen zu und versuchen, die Waffe aus der Hand zu reißen, andere rennen weg oder erstarren. Zweitens passt die Kleidung zur Gegend, vor einem Fitnessstudio traf Mike ein Paar in Sportkleidung, in Jasons Nachbarschaft waren die Leute so angezogen wie die Straße. Drittens haben verlorene Accessoires eine Funktion: Als ein Gegner in einer Prügelei Hut und Brille verlor, konnte Jason beides aufheben und tragen. Insider Gaming sieht darin eine Möglichkeit, auf der Flucht das Aussehen zu ändern, der deutsche Kanal JULEX vermutet dasselbe für das Kleidungssymbol im Fahndungssystem. Belegt ist diese Wirkung noch nicht.
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